Branchennews 09/21

FOBA Laser Marking + Engraving

Industrielle Laserbeschriftung von Kunststoffen

Lasertechnik dient zur Kennzeichnung zahlreicher Kunststoff-Produkte, die sich sowohl in Form, Funktion als auch in der Zusammensetzung des Materials unterscheiden. So vielfältig wie die Produkte sind auch die Anforderungen an die geeignete Markiertechnologie. Ziel ist immer, Markierungen in hoher Qualität und Lesbarkeit zu erstellen.

Die Medizinindustrie verwendet Plastik sowohl für hygienische Verbrauchsmaterialien zum Einmalgebrauch als auch für Implantate, Hightech-Wearables oder Mehrweginstrumente. Weitere Beispielanwendungen sind Spritzen und Kanülen, Beatmungsmasken, Hörgeräte oder Insulinpumpen. Für manche Anwendungen sind direkt markierte Codes zur Rückverfolgbarkeit gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen im Interesse der Patientensicherheit besondere Qualitätsstandards erfüllen.

Auch im Automobilbau ist Kunststoff im vielfältigen Einsatz und dient der Sicherheit, Gewichtsreduktion, Hitzeresistenz oder für innovative Displays und Oberflächenlösungen. Nur einige Beispiele für Kunststoffanwendungen sind hier Dichtungen, Sitze, Kraftstoffleitungen oder Hinterschäumungen. Gerade im Fall von Produktrückrufen ist eine eindeutige, sicher lesbare Markierung wichtig. Seriennummern oder Logos sollen außerdem abriebfest sein und damit die Fälschungssicherheit erhöhen.

„Unsere erfahrenen Applikations-Ingenieure finden die richtigen Markierparameter für jede Kunststoff-Anwendung. Unter dem Motto „Laser at your Service“ profitieren FOBA-Kunden seit Jahrzehnten von unserer innovativen Technik und fundierten Erfahrung!“

Ralf Auling

FOBA Vertriebsmanager

Da die thermische Energie des Lasers lokal und mit hoher Genauigkeit wirkt, ist der erzielte Farbumschlag scharf begrenzt, kontrastreich und robust. Es müssen jedoch für jedes Material die geeigneten Markierparameter individuell bestimmt werden. Abhängig von den Eigenschaften der Kunststoffe können CO-, UV-, Faser- und andere Festkörperlaser eingesetzt werden.

Die durch den Laser herbeigeführten thermischen Veränderungen im Material erzeugen unterschiedliche Markiereffekte: Während Farbveränderungen nach hell oder dunkel die Oberflächenstruktur kaum beeinflussen, kommt es beim Schmelzen oder Verdampfen zu Strukturveränderungen oder Gravureffekten.

Auf dunklen Kunststoffen entsteht meist eine Hellerfärbung, auf hellen Kunststoffen entsteht eine Dunkelfärbung oder – wie es bei transparenten Materialien manchmal der Fall ist – auch eine hellere Markierung. Die vier Markierverfahren, die bei der Beschriftung von Kunststoff zu nennen sind, sind das Karbonisieren, das Aufschäumen, der Schichtabtrag einschließlich Tag-Nacht-Design und die Gravur.

Weitere Details zur Kunststoff-Laserbeschriftung finden Sie in FOBAs White Paper „Lasermarkierung von Kunststoffen“, das zum kostenlosen Download bereitsteht unter https://www.fobalaser.com/de/anwendungen/fallstudien/lasermarkierung-von-kunststoffen/

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Ansprechpartner

Franziska Fritzsche
fritzsche@kunststoff-institut.de

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